Die Beller Raketenkuh
Die Beller Raketenkuh ist ein bekanntes Wandgemälde auf der Scheune der Familie Kneip am Ortseingang von Bell und ist ein historisches Symbol der Friedensbewegung im Hunsrück.
Das Gemälde zeigt eine Kuh, die Atomraketen auf die Hörner nimmt und mit ihren Füßen zertrampelt. Es entstand 1986 von der „Wandmalgruppe Düsseldorf“ im Vorfeld einer der großen Hunsrück-Demonstrationen als Protest gegen die geplante Stationierung von 96 US-Marschflugkörpern (Cruise Missiles) auf der nahen Raketenbasis Pydna.
Obwohl die Raketenbasis längst geschlossen ist (heute bekannt als Gelände des Festivals Nature One), gilt die Raketenkuh weiterhin als Mahnmal des Kalten Krieges.
Da das Bild über die Jahrzehnte verblasste, wurde es mehrfach restauriert, zuletzt im Jahr 2014, um es als historisches Zeugnis zu bewahren.
Heute ist die Beller Raketenkuh auch ein lohnender Abstecher für Radfahrer und Wanderer auf dem Weg zum #Beller Aussichtsturm.