headerphoto

1984

Die „Hunsrücker Holzhausbau GmbH Leideneck“ (ehem. Emil Theis) erstellt auf dem ehemaligen Sägewerksgelände (Ankauf von Andress u. Massmann) eine Musterhauskolonie, in verschiedenen Holzhäusern. Herbst 1969 Einstellung des Sägewerksbetriebes.

 

Vorübergehend Baustofflager der Pleines KG, Bendorf (Kann-Beton). Ab März 1978 einige Jahre Autoverwertung (Verschrottung) Inhaber: Rudolf Mühl.

22./23.11. Orkan in beiden Nächten bis 120 km/Std. hinterläßt verheerende Spuren in den Wäldern. Odenwald ca. 2 ha Fichtenbestand Totalschaden.

1994

Ausbau der Straße „Im Weiherchen“, Überziehung des Traßweges Rechbitzchen bis Hundheimer Flürchen, (Verbindungsweg Höhenstraße.), Querweg oberhalb Herrmanns, Verbindung des Weges ins Nörtel mit Krasteler Weg im Raumschied im Rahmen der Zusammenlegung. Alle Wege erhielten eine Bitumendecke.

1993

Mai Beginn Verlegung der Abwasserleitung von Krastel nach Völkenroth über den Mühlenberg, Wetzort-Wiesen zum Dorfeingang „Im Weiherchen“. Weiter bis zur Hauptstraße Ecke Heinz-Lauf, dort Anschluß der Hauptleitung (Leitung zum Dorfgraben stillgelegt) Ringstraße, Anschluß durch den Beller Weg und Ausbau des Weges mit Bitumendecke.

Anfang Dezember Völkenroth an die Gruppenkläranlage angeschlossen.

1992

14.12. Wahl des Vorstandes der Teilnehmergesellschaft zur „Beschleunigten Zusammenlegung Völkenroth“. Ende Oktober 93 bis 2.3.94 Entnahme der Bodenproben. Juli 94 Planwunschtermin.

1991

1. April, nur noch ein Landwirt liefert Milch in die Molkerei. Bereits am 1.10.90 erfolgte die Verschmelzung der Hunsrücker Milchwerke Kastellaun mit Thalfang, weil die angelieferte Milchmenge immer weniger wurde. Einige Landwirte sind zur Ammenkuhhaltung übergegangen. Viele Nichtlandwirte halten Pferde, dadurch wird das Brachliegen vieler Wiesenflächen verhindert.

13.4. Nachts 3.20 Uhr ein Erdbeben weckt die Einwohner aus dem Schlaf.

10.10. Richtfest an der Kläranlage im Wohnrother Tal für die Abwässer von Bell, Krastel, Leideneck, Völkenroth und Wohnroth, ca. 10,5 km Rohrnetz erforderlich.

Kapazität: 2.100 Einwohner. Träger ist die Verbandsgemeinde.

1990

Januar - Februar, Orkane bis 140 km/h u.a. „Wiebke“, richten schwerste Schäden im Wald an. Zeller Straße wiederholt gesperrt. Oberhalb der Zeller Straße fällt fast alles um, Buchenbestand im Odenwald und Faas große Schäden. Naßholzlager angelegt um die Holzpreise zu halten.

1989

29.6., die Teerbau Koblenz überzieht die Ring- und Südstraße mit einem Mikrobelag mit Teermaschine in zwei Tagen, Kosten: 34.776 DM.

9.11. Die DDR öffnet die Grenzen, die Mauer fällt. 3.10.1990 Vereinigung BRD und DDR. Der Tag zum Feiertag erklärt.

1988

September, die Gefrieranlage fällt aus, wird nicht mehr in Betrieb genommen. Die Teilhaber beschaffen sich eigene Gefriertruhen ins Haus.

1987

Feldwegebau Krastel: Verbindungsweg vom Langenacker, Mühlenberg zur Kreisstraße mit Bitumendecke.

1985

Mit Beginn des Jahres Einführung der 240 l Mülltonnen.

Ausbau des Friedhofsweges, innerhalb rote und blaue Steine in Backstein-Form, außerhalb bis zum Hundheimer Weg, Verbundpflaster. Ausführung Firma Dillig, Simmern 34.376 DM.

1986

22.2. „50 Jahre Viehweide Völkenroth“, im Gemeindehaus.

Nach dem Krieg Rückschlag, der sich finanziell auswirkte. Blütezeit ab 1955 mit 48 Mitgliedern.1962 Windschutzpflanzung angelegt. 19.12.1969 Auflösung der Genossenschaft, Weiterführung als „Viehweide“. Ab 1970 geht der Auftrieb aus dem Dorf zurück, Zunahme von Pensionsrindern.

Durchschnittlicher Auftrieb von 58 Tieren.

1. Vorsitzender: ab 3.6.1950 Wilhelm Bohn
ab 28.3.1952 Albert Heinz-Lauf Rücktritt am 25.3.1967
2. Vorsitzender: 4.4. 67 Willi Baumgarten führt die Geschäfte weiter.
1. Vorsitzender: ab 8.3.1968 Willi Baumgarten bis 22.2.1986
Neuwahl: Karl Heinz Michel

August, Rheinhöhen beginnt mit der Verlegung der Wasserringleitung durch die Firma Sonntag, Gondershausen in Bell. Oberhalb der Zeller Straße im Teil des Völkenrother Waldes Bau eines Wasserwerkes, in welches das Wasser aus Hundheim und Leideneck eingeleitet wird. Alle sechs Ortschaften der Großgemeinde sollen von hier mit Wasser versorgt werden.

24.3.1988 Völkenroth erhält das Wasser aus der neuen Anlage.

August, das Backhaus an Bauersch erhält ein neues Dach durch die „Backhaus Initiative Völkenroth“, Kosten: 23.795 DM, enthalten Eigenleistung, Zuschuß der Gemeinde und des Landes vom Fond „Erhaltung alter Gebäude“. „Baggesfest“, Sept.: 1984, 1986, 1989, 1993. „Initiative“ u. Gem. Chor.

1983

15.3. - 4.10. Neubau der Kreisstraße von der Höhenstraße bis zum Ortsausgang Leidenecker Weg. Unternehmer: Baumgarten, Argenthal. Die Gemeinde läßt die Bürgersteige mit Verbundpflaster, beidseitig, ausbauen. Kosten: 118.559 DM, Anlieger und Gemeinde zahlen je die Hälfte.

Erneuerung des Straßendreiecks an Wendlings 14.000 DM. Neue Hauptwasserleitung und Hausanschlüsse durch „Rheinhöhen“. Unternehmer Martin, Dillendorf.

3. Juli Gerhard Gebert schließt sein Gasthaus mit einem letzten „Frühschoppen“. Im Ort keine Wirtschaft mehr. Außerhalb „Blümlingshof“ mit wechselnden Pächtern.

Oktober, Völkenroth hat wieder zu wenig Wasser. Rheinhöhen verlegt eine Kunststoffleitung von Hundheim zum Wasserbehälter, die Versorgung ist gesichert.

In der Landwirtschaft gibt es noch 3 Vollerwerbs- u. 22 Nebenerwerbs- = 25 Ldw-Betriebe. Alle anderen sind eingestellt, die Besitzer „fahren zur Arbeit“.

1982

1.10. Übergang der Wasserversorgung an „Rheinhöhen“, St. Sebastian. Versorgung erfolgt mit eigenem Wasser. Die Großgemeinde hat eine Ausgleichszahlung in Höhe von 131.273,91 DM zu leisten. Dagegen werden die laufenden Darlehen der Gemeinden von 101.900 DM und die Kosten für eine neue Wasserleitung beim Ausbau der Kreisstraße übernommen.

20.12. Wahl zum Vorstand der Flurbereinigung Hundheim mit Beteiligung von Völkenroth jenseits der Höhenstraße. 29.9.1986 Übergabe der neuen Parzellen.

 

Nach Ablauf aller Jagden zum 31.3.82 eine Neueinteilung in sechs Pachtlose vorgenommen: 2. Völkenroth 403,5 ha, Waldanteil 74,33 ha. Pächter: Erich Laugsch, Düren = 35 DM/ha/Jahr. Beginn: 1.4.82. Ab 1983 Pächter Rienitz. Er richtet sich Berichfritze als Wohnung ein.

1980

Ab März Verlegung von Telefonkabel in die Erde durch den ganzen Ort, jedes Haus erhält einen Anschluß. Juni bis Mitte Juli Regen: der Beller Markt fällt aus.

November, Verkauf der Gesellschaftsmühle am Ortsrand an die Familie Bach, Düsseldorf, Einweihung am 4.12.82 unter Beteiligung der ganzen Ortschaft.

1978

Benennung der Straßen mit neuen Namen und neue Hausnummern.

1977

1.1. Poststelle in Völkenroth aufgehoben. Versorgung mit PKW vom Postamt

Kastellaun.

August, Reparatur des Tiefbrunnens, Pumpe nur noch in 65 m Tiefe, voraussichtliche Dauerleistung 6 cbm (ehemals 8 cbm) Std. Kosten 39.000 DM.

Sept. Feldwegebau: Bleichweg-Anschluß bis Zeller Straße mit Abzweigung zum Nörtel und Hundheimer Flürchen Anschluß Traßweg zur Höhenstraße mit Bitumendecke. Kosten: 130.000 DM, Zuschuß „Grüner Plan“ 43.900 DM. Firma Emil Thomas, Kirchberg.

November, Baugebiet: zweiter Erschließungsabschnitt, neun Bauplätze, zweite Straße-Bitumendecke und Traßweg bis Kreuzung Rechbitzchen. Firma Weber, Altlay, Arbeit im Frühjahr fortgesetzt. Kosten ca. 100.000 DM.

1975

4.3. der Viehversicherungsverein aufgelöst, das restliche Geld verteilt.

Ausbau des Schlachthauses mit Geldern von Gemeindelandverkauf und Zuschuß des Turnvereines.

Die erste Straße im Baugebiet ausgebaut, sowie die Traßstraße von der Schule bis Anschluß erhalten Bitumendecke. Firma Thomas, Kirchberg, Kosten 145.000 DM, dazu ein Zuschuß von 20.000 DM.

1974

Die Gußrohre des Hauptanschlusses der Wasserleitung von der Schule bis zum Bassin durch Kunststoffrohre ersetzt um sauberes Wasser zu erhalten, was nicht der Fall ist. Kosten 60.000 DM.

1973

Mitte Juli sind die Arbeiten bis auf den Ausbau der Schlachträume beendet. Das Gemeindehaus hat im Obergeschoß einen Saal von 130 qm, Küche, ein Vorratsraum und ein Abstellraum für die Turngeräte. Im Untergeschoß: ein Sitzungszimmer, Toiletten, Schlachträume, Feuerwehrraum, Viehwaage.

21./22.7. Der Turnverein feiert das erste Sommerfest im neuen Gemeindehaus mit vollem Erfolg.

13.10. Einweihung des Hauses. Bürgermeister Baumgarten beziffert die Kosten auf rd. 282.000 DM, hierzu ein Darlehen von 100.000 DM. Beteiligung des Turnvereins.

1.4. Pächter Esser übernimmt die Jagd.

1971

5.1. Beginn der Planung zum Neubau eines Gemeindehauses. Amtmann Seefeld, Architekt Wendling. Juli durch Vermittlung von SPD-Dröscher Landeszuschuß 20.000 DM.

28.8.-4.9. unter Mithilfe des Turnvereins und der Firma Baumgarten, Argenthal das alte Haus abgerissen, der Schutt weggebracht.

19.10. Beginn der Baggerarbeiten für die Fundamente, Mehrkosten und Zeitverlust durch den Backesweiher. November Bauarbeiten, Unternehmer Lamby, Kirchberg.

1972

April Verlegung der Stahl-Dachkonstruktion, Petry, Alterkülz. Zimmerleute Scherer

verlegen Holz-Dach-Sparren. 29.4. Samstag kalt und stürmisch, der Turnverein befestigt die Bretter auf das Dach. Dachdecker Eberhardt, Beltheim. Innenausbau und Warmluftheizung.

 

Januar, erste Gespräche der Ortsbürgermeister des Raumes Bell mit kirchlichen Vertretern zwecks Einrichtung eines gemeinsamen Kindergartens, führen später zum Neubau nach Bell. Daneben kommen Verhandlungen zum Zusammenschluß der sechs Gemeinden zu einer Großgemeinde in Gang. 22.1.73 der Gemeinderat einigt sich auf den Namen „Bell“. Mit der Wahl am 17. März 1974 entsteht die Großgemeinde.