Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – oder in unserem Fall: große Baumaschinen! Um den steigenden Kinderzahlen gerecht zu werden und unseren Kleinsten auch in Zukunft modernste Entfaltungsräume zu bieten, haben die lang ersehnten Erweiterungsarbeiten an unserem Kindergarten offiziell begonnen. In den vergangenen Wochen hat sich auf unserem Gelände unglaublich viel getan. Wo vor kurzem noch Rasen war, entsteht nun Stein für Stein ein neuer Ort des Lachens, Lernens und Entdeckens.
„Für die Kinder ist die Baustelle aktuell das spannendste Abenteuer. Jeden Tag gibt es aus sicherer Entfernung riesige Fahrzeuge, fleißige Handwerker und faszinierende Maschinen zu beobachten.“
1. Das Fundament: Der Betonmischer rollt an Ein solides Fundament ist das Wichtigste – sowohl für die pädagogische Arbeit als auch für das Gebäude selbst. Der erste große Meilenstein war daher das Gießen der Bodenplatte. Ein spektakulärer Tag für alle kleinen und großen Zuschauer: Der riesige Betonmischer fuhr im Schritttempo auf das Gelände und brachte tonnenweise frischen Beton. Die graue Masse wurde exakt in die vorbereitete Verschalung geleitet. Die Bauarbeiter verteilten und glätteten den Beton mit vollem Einsatz, bis eine perfekte, ebene Fläche entstanden war. Nun hat der Erweiterungsbau festen Boden unter den Füßen.
2. Ab in die Tiefe: Die Kellerräume werden gemauert Nachdem das Fundament ausgehärtet war, ging es an die Struktur. Um zusätzlichen Platz für Technik, Lagerräume und Wirtschaftsbereiche zu schaffen, wurde im nächsten Schritt der Keller hochgezogen. Stein auf Stein wuchsen die unterirdischen Räume in die Höhe. Schicht für Schicht strichen die Maurer den Mörtel auf und setzten die Steine millimetergenau zusammen. Mittlerweile lässt sich die Raumaufteilung des Untergeschosses bereits deutlich erkennen, und die solide Bauweise sorgt für die nötige Stabilität des gesamten Gebäudes.
3. Ein Riesenschritt nach oben: Die Fertigwände werden gestellt Wer dachte, dass der Kellerbau schon aufregend war, wurde in den letzten Tagen komplett begeistert. Der wohl beeindruckendste Bauabschnitt im oberirdischen Bereich begann mit der Ankunft der Fertigwände. Ein Kran hievte die bereits im Werk präzise vorgefertigten Wandelemente durch die Luft. Wie bei einem großen Puzzle steuerten die Handwerker die Wände an ihre exakte Position, wo sie sofort stabil verankert wurden. Innerhalb kürzester Zeit veränderte sich die Kulisse unseres Kindergartens radikal: Plötzlich stand dort kein Provisorium mehr, sondern ein echtes, großes Gebäude mit Fensterausschnitten und Türen.
Ausblick: Wie geht es weiter? Mit dem Aufstellen der Wände ist der Rohbau in Rekordzeit ein riesiges Stück vorangekommen. Als Nächstes stehen die Dacharbeiten sowie der schrittweise Innenausbau auf dem Programm. Wir halten Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden und freuen uns schon jetzt auf den Tag, an dem wir die neuen Räume gemeinsam mit den Kindern einweihen und mit Leben füllen dürfen!



