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Chronik

Der Ort Krastel auf einer leichten Hanglage (405 m.ü.NN.) auf der Hunsrückhochfläche am Oberlauf des Brühlbaches gelegen. Die Gemarkung liegt an der nordwest Grenze des Kreises Simmern und grenzt an den Kreis Cochem Zell, ferner an die Gemeinden Wohnroth, Bell, Völkenroth und Leideneck.

Die Gemarkung Krastel mit einer Gesamtgröße von 276 ha.
 Staatswald  39 ha, Gemeindewald 33 ha.  - Landwirtschaftliche Fläche 166 ha.  - Hof und Gebäudefläche 7,54 ha.  - Wege, Straßen, Wasserfläche 30,46 ha.

(Gemeinde Bell ges. 2101,8 ha.)

Höchste Erhebung nahe des Dorfes ist der Motzenberg mit 455 m.ü.NN., vom Hauptort getrennt ist der Heidhof, aufgelockertes Haufendorf. Rhein-Hunsrück-Kreis, Verbandsgemeinde Kastellaun.

Zur Ortsgeschichte:

Erste Erwähnung im sponheimischen Zinsregister von 1310 (StAk 33, Urkunde Nr. 36, fol. 1; Htf.Ldkr. Simmern). 1438 in Beller Pflege (StAK 33/4912, H. III, Bl. 4) 1780 16 Pflegeleute, drei Außenbürger und ein Beisasse (StAK 701; 467, 2, S. 472). Vor und nach der Reformation Filialort von Bell (Fabricius, S. 182). Die Katholiken kamen in die 1678 neu geschaffene Pfarrei Kastellaun (Fabricius, S. 192).

Schreibweisen des Ortsnamens: 1310 Cranstel und Crainstal.

1438 Kranstal, - Deutung: Kran ist ein uraltes Wort für niedere Nadelhölzer, ahd. chranawitu „der Wachholder,“und mhd. stal ist verwandt mit lat. stabulum „Platz, Stelle, Stätte“

Nach Dr.L.Armbruster 1662 sollte der Ortsname durch "Nistställe der Krähen" entstanden sein. 1692 wurde Krastel auch Craenffelt genannt (lt.Karte). (Bitte 17. Jahrhundert anklicken)

1740 Crastel .